Chronik des DLRG Bezirkes Dortmund e.V. 1924 - 1950

1924

Im damaligen Sängerheim am Ostwall, Ecke Arndstraße, wird offiziell der DLRG-Bezirk Dortmund gegründet. Zum ersten Vorsitzenden, der direkt der Zentrale in Dresden untersteht, wird Dr. Brandt gewählt.

1926

Im Südbad werden erstmals Übungsstunden zum Schwimmen und Rettungsschwimmen durchgeführt. Durch die finanzielle Unterstützung der Stadt Dortmund können sogar nach jeder Schwimmstunde belegte Brote an erwerbslose Jugendliche ausgegeben werden. Dieses Angebot findet großen Anklang, schließlich liegt die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland zu dieser Zeit bei 6 Millionen.

Neuer Leiter des Bezirks Dortmund wird Karl Löhr.

1927

Nur ein Jahr später wird Karl Löhr auch Leiter des Landesverbandes Westfalen, was schließlich auch entscheidend zur Personalunion des Landesverbandes Westfalen und des Bezirks Dortmund beiträgt.

1929

Die Kreisgruppe Castrop-Rauxel wird gegründet.

1939 bis 1945

Zweiter Weltkrieg. Trotz Bombenangriffen arbeitet die DLRG in den drei Hallenbädern bis zu deren Zerstörung weiter. Danach kommt die Vereinsarbeit kriegsbedingt fast zum Erliegen.

1946

Nach Kriegsende steht der Wiederaufbau der Schwimmstätten als wichtigste Aufgabe an.

1949

Eröffnung des Nordbades

1950

Die Arbeit des DLRG Bezirks Dortmund wird über die Schwimmbäder hinaus auch auf öffentliche Gewässer ausgeweitet. So wird am Dortmunder Hafen und am Hengsteysee mit geliehenen Ruderbooten und in provisorisch aufgebauten Zelten der Rettungswachdienst durchgeführt