Chronik des DLRG Bezirkes Dortmund e.V. 2011 - heute

2011

Ausbildung Feuerwehrmänner und Bedienstete auf neuem Betriebsboot der Stadt Dortmund

Durch einen Unfall versank beim herausholen (slippen) eines Wasserrettungsbootes das Zugfahrzeug VW T4D (DO-N 566) nebst Bootstrailer vollständig im Datteln-Hamm-Kanal. Es musste von Tauchern der Feuerwehr geborgen werden. An dem Fahrzeug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Durch die Unterstützung vieler DLRG Ortsvereine in Dortmund, Castrop-Rauxel und Lünen konnte in einem finanziellen Kraftakt nur 3 Monate später der DLRG Bezirk Dortmund e. V. ein neues Fahrzeug in Dienst stellen. Das Fahrzeug vom Typ VW T5 TDI 4motion (DO-N 411) wird künftig im Katastrophenschutz in Dortmund eingesetzt. Um Unfälle wie am Datteln-Hamm-Kanal künftig zu vermeiden, hat das neue Fahrzeug einen automatisch zugeschalteten Allradantrieb.

Aufgrund von Zuverlässigkeitsproblemen wurde der Motor der Westfalen-2, immerhin unser ältester Honda-Motor ausgetauscht, da eine Reparatur einen wirtschaftlichen Totalschaden bedeutet hätte. Da er sich bei mehreren Einsätzen und Übungen als zu schwach herausgestellt hat, wurde ein 90PS-Honda-Motor neuester Einspritzer-Bauart beschafft.

2012

Freigabe des Phönixsee für wassersportliche Nutzung, Betreuung erster Wassersportveranstaltungen wie BMW Sailing Cup und Drachenbootrennen

Dreister Diebstahl zweier Bootsmotoren an der Möhnetalsperre. Die Diebe entwendeten ein Ruderboot, montierten einen Elektromotor, fuhren zum Segelsteg und stahlen dort die DLRG-Boote. Sie fuhren mit diesen in eine Bucht, um die fest verbolzten, immerhin je 96 kg schweren Bootsmotoren samt Schaltungen zu demontieren und an Land zu bringen. Dann ließen sie die Boote einfach wieder auf dem Wasser treiben. Zwar deckte die Versicherung den Zeitwert der Motoren, trotzdem musste der Bezirk etwa die Hälfte des Schadens selber tragen, um die Einsatzfähigkeit der Boote wieder herstellen zu können.

2013

Das Jahr 2013 war geprägt von den Feierlichkeiten zum bundesweit 100 jährigen Bestehen der DLRG, an denen auch der DLRG Bezirk Dortmund mitwirkte.

Im Mai erreicht die 100-Jahre-DLRG-Bootsstaffel die Stadt Dortmund. Dortmunds Bürgermeisterin Birgit Jörder nimmt den Staffelstab entgegen und lobt die DLRG als einen der "Wertvollsten Vereine in unserem Land". Zum Newsbeitrag

Im November feiert die DLRG das 100jährige Bestehen mit einer Gala im Signal-Iduna-Park. Zum Newsbeitrag

Aufgrund der anhaltenden Steinschlaggefahr musste der DLRG Bezirk Dortmund im Jahr 2013 ihren Wachbetrieb am Hengsteysee vorübergehende einstellen. Zum Newsbeitrag

Die Internetseite vom DLRG Bezirk Dortmund wurde auf das neue Layout umgestellt.

Indienststellung DO-N 1913 (Volkswagen T4 TDI synchro 7DB). Der Bus ersetzt den DO-N 2997 (Volvo V70, Baujahr 1997)

Ummeldung KatS-Einheiten:
Führungstrupp DO-N 1913
Tauchtrupp DO-N 1197
Bootstrupp Dortmund DO-N 411 + DO-5
Bootstrupp Westfalen-2 DO-N 1924 + Westfalen-2

Im Juni erfolgt die Absicherung der ersten Dortmunder Stadtmeisterschaften der Schulen im Rudern auf dem Phönixsee. Zum Newsbeitrag

Im selben Monat rücken Dortmunder DLRG-Helfer zum Hochwassereinsatz nach Magdeburg aus um vor Ort zu helfen. Zum Newsbeitrag

Kurz vor Jahresende meldet die Katastrophenschutzeinsatz "volle Einsatzbereitschaft" für einen Hilfseinsatz in Norddeutschland, das vom Orkantief "Xaver" heimgesucht wird. Zum Glück müssen die Dortmunder Helfer nicht ausrücken. Zum Newsbeitrag

2014

Im Februar steht fest, dass nach erfolgreichem Abschluss der Hangsicherungsmaßnahmen durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die DLRG nach gut einem Jahr Pause den Wasserrettungsdienst am Hengsteysee wieder auf nimmt.

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Ende März wird das Wasserrettungsboot „Dortmund“ und eine mobile Wachstation (VW T5) in Dienst gestellt. Beide Fahrzeuge werden überwiegend zunächst am Phönixsee zum Einsatz kommen. Die neuen Einsatzfahrzeuge sind bereits im ersten Jahr im Einsatz am Phönixsee und begleiten Segelregatten, die Ruder-Bundesliga, das traditionelle Drachenbootrennen und auch das „Absegeln“ am Phönixsee in Hörde.

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Im Frühjahr bereiten sich die ehrenamtlichen Retter bei Übungen des Landesverbandes und eigenen Katastrophenschutzübungen auf den Ernstfall vor. Anders als im Vorjahr kamen die Dortmunder Helfer nicht zum Einsatz.

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Leider war die Dortmunder DLRG auch im Jahr 2014 Opfer eines Diebstahls. Diebe drangen auf ein Werkstattgelände ein und stahlen einen Bootsmotor. Obwohl der Diebstahl sich mitten in der Saison ereignete, mussten keine Veranstaltungen, bei denen die DLRG die Wassersicherung übernommen hat ausfallen.

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Im November wählen die Dortmunder Bürgerinnen und Bürger Klaus Kolleck zum Dortmunder des Jahres. Das Preisgeld fließt in die Ersatzbeschaffung eines Motorrettungsbootes.

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2015

Verkauf der Boote DO-2 und DO-4

Nach nur 12 Jahren mussten die Boote DO-2 und DO-4 außer Dienst gestellt werden, da die Spiegel der Boote wegen eingedrungener Feuchtigkeit saniert werden mussten, was bei dem Alter der Boote und dem hohen finanziellen Aufwand einen wirtschaftlichen Totalschaden bedeutete. Außerdem wurden ein Motor und ein Trailer mit verkauft, die nun nicht mehr benötigt wurden. Auch hier konnten gute Preise erzielt werden, obwohl es sich um den ältesten Motor und den ältesten gebremsten Trailer des Bezirks handelte.

Kauf und Indienststellung eines neuen Bootes DO-4

Aufgrund der Widmung des Preisgeldes als "Dortmunder des Jahres" für die Ersatzbeschaffung der ausgemusterten Boote konnte der Bezirk Dortmund ein neues Aluminium-Boot vom Typ Tinn Silver 500 kaufen und in Dienst stellen. Der Bezirk erhofft sich von dem Aluminium-Rumpf eine deutlich höhere Lebensdauer und auch Unanfälligkeit gegenüber Grundberührungen, Kollisionen und Parkremplern an Stegen. Trailer und Motor wurden von der alten DO-4 übernommen. Das Boot wurde mit einem kleinen Festakt am Phönixsee getauft und offiziell in Dienst gestellt, an dem auch der Vizepräsident der DLRG, Jochen Brünger, teilnahm.

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Überlassung zweier "Anhänger Betreuung NRW" an den Bezirk Dortmund

Durch die Umstrukturierung der Katastrophenschutzeinheiten im Land NRW wurden einige "Anhänger Betreuung" nicht mehr benötigt. Diese wurden vom Innenminister des Landes NRW als Katastrophenschutzbehörde gebraucht mit Ausstattung an den Landesverband Westfalen übergeben, der sie wiederum an interessierte Katastrophenschutztrupps weiter gab. Der Bezirk Dortmund hat einen davon für seinen Tauchtrupp erhalten, einen weiteren für die Aufstellung eines neuen Logistik-Trupps.

Ersatz des Kastenanhängers

Der in die Jahre gekommene Kastenanhänger konnte zu einem guten Preis verkauft werden. Es wurde dann ein hochwertiger neuer Anhänger beschafft, der auch bereits wieder rege genutzt wird.