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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Bezirk Dortmund e.V. findest du hier .
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Am Sonntag den 22. Oktober fand die erste eigene Großübung in einem neuen Format der Dortmunder DLRG aus den Bereichen Strömungsrettung und Tauchen statt. Auf den Gewässern des Wesel-Datteln-Kanal und des Baggersees der Quarzwerke in Flaesheim bei Haltern erprobten knapp 30 ehrenamtliche Einsatzkräfte die Evakuierung der Bevölkerung aus einer fiktiven Hochwasserlage. Das Szenario war ein überflutetes Wohngebiet, aus dem nach der Lageerkundung eine unbestimmte Anzahl an teils verletzen oder ertrunkenen Personen über den Wasserweg mit Booten evakuiert und anschließend sanitätsdienstlich behandelt werden musste.
Hierzu traf sich der Wasserrettungszug aus Dortmund am frühen Morgen auf dem Phoenix West Gelände. Erst nach zeitintensiver Ausbildung im Bereich Rettungsschwimmen, Sanitäts- oder Bootswesen und Vertiefung im Bereich Tauchen oder Strömungsrettung können die Einsatzkräfte sich solch fordernden Szenarien stellen – alles in der Freizeit. Von Dortmund begab sich der Verband aus 6 Fahrzeuge mit 3 Booten und 2 weiteren Anhängern für Taucher und Logistik nach Haltern am See. Dort konnten dann die Boote zu Wasser gelassen werden und ein Behandlungsplatz für die sanitätsdienstliche Versorgung sowie ein Logistik- und Führungsstandort wurde eingerichtet.
Die Boote fanden beim Eintreffen am Einsatzort insgesamt 30 teils verletze, schwerverletzte oder ertrunkene Personen vor, die es zu sichten und zu versorgen galt. Diese waren alle Darsteller, die ihre Rolle mehr als überzeugend einnahmen. So wurde eine Sammelstelle für die an Land befindlichen Personen eingerichtet und der Abtransport per Boot zum Behandlungsplatz organisiert. Strömungsretter und Taucher suchten dann unter Wasser nach Ertrunkenen, insgesamt vier Puppen galt es zu finden und zu bergen.
Aufgrund der widrigen Witterungsumstände war es für die Darsteller der Verletzten nicht mehr möglich, ihre Rolle realistisch einzunehmen ohne selbst zu unterkühlen. Deshalb wurde die Übung an das Wetter angepasst und leicht verkürzt.
Bei der anschließenden Nachbesprechung zeigte sich das Ziel der Übung als voll erfüllt: Viele junge, motivierte DLRGler zeigten hohe Einsatzbereitschaft und konnten erste wertvolle Erfahrungen im Katastrophenschutz sammeln sowie ihr Gelerntes anwenden. Es stellte sich heraus, dass die Kommunikation auch in der Zusammenarbeit mit fremden Einsatzkräften als zentrales Koordinationselement im Einsatz gut funktionierte und sich der oft geübte Umgang mit Technik und den Fahrzeugen auszahlte und ein hervorragender Umgang gezeigt wurde.
Abschließend konnten alle Teilnehmer zufrieden auf ihre gezeigten Leistungen zurückblicken. Viele von ihnen freuen sich auf weitere Ausbildungsschritte und Herausforderung, denen sie sich auf der nächsten Übung entgegenstellen können - Alles um auf reale Einsätze im Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein.
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